Die Arbeitsgemeinschaft Rheinsberger Bahnhof e.V.
Die Fakten:
Mitglieder:29
Ehrenmitglieder:7
Vorsitzender:Udo Blankenburger
Gründung:24.6.1997
Satzung:gibt's hier
Treffen:Di ab 14 Uhr
Empfangsgebäude


Lokschuppen und Vereinssitz
Die Ausgangslage:
Der Bahnhof am südlichen Eingang der Stadt Rheinsberg hat seit Juni 1996 keine Fahrkartenausgabe mehr. Die Reisenden fanden dadurch keine Ansprechpartner mehr vor Ort vor, was diesen Verkehrsknoten unattraktiv machte.
Es bestand die Gefahr, daß das Gebäude von der Bahn für artfremde Zwecke vermietet oder verkauft würde. Auch für den Lokomotivschuppen zeichnete sich ein Ende als Abstellhalle ab.

Die Gründung:
Auf Initiative des Wirtschaftsförderungsvereins Rheinsberg/Berlin e.V., vertreten durch die Vorstandsmitglieder Christian Carstens sen. und Volkmar Hilbert, kam es am 24. Juni 1997 zur Gründung der AG. Die Gründungsmitglieder, aktive oder ehemalige Eisenbahner, wählten Volkmar Hilbert zum Vorsitzenden.

Die Ziele:
Das erste Ziel, die Wiederbelebung des Bahnhofes, haben wir erreicht. Partner wurden im Heimatverein und im Verkehrsverein Rheinsberger Seenkette gefunden. Der Verkehrsverein hat im Empfangsgebäude seine Geschäftsstelle eingerichtet.
Im Lokomotivschuppen stellen wir ausgediente Fahrzeuge und anderes Eisenbahngerät aus.
Ein weiteres Ziel ist natürlich die Erhaltung des Bahnverkehrs von Rheinsberg über Löwenberg nach Berlin. Dies ist aber nur in den Sommermonaten möglich.
Die Lok 52 8177 der Dampflokfreunde Berlin wurde 1998 in Meiningen aufgearbeitet, und damit können auch weiterhin Sonderfahrten unter Dampf nach Rheinsberg stattfinden.

Der erreichte Stand:
Unsere Mitglieder kommen aus dem Land Brandenburg, aus Berlin und sogar aus Belgien.
Wir besitzen eine Kleinlok Kö II, einen Berliner U-Bahn-Wagen von 1927, einen SKL 25 und verschiedene Eisenbahnwagen, darunter einen ehem. Atomtransportwagen. An jedem Dienstag zeigen wir im Lokschuppen unsere Sammlung von Eisenbahntechnik, Fahrkarten und Dokumenten. An anderen Tagen veranstalten wir Führungen nach Absprache.

Im Dezember 2005 konnten wir nach langen Verhandlungen einen Teil des Bahnhofsgrundstücks mit Lokschuppen, Kohlenbansen, Gleisanlagen sowie Wasserkran käuflich erwerben.