Presseartikel 2004
Ruppiner Anzeiger, 3.1.04
Verliebt in die Eisenbahn
Rheinsberger Verein setzt längst vergangener Schienentechnik ein Denkmal im alten Lokschuppen
RHEINSBERG. Unter ihnen sind Lokführer, Polizisten, Elektriker, Fahrdienstleiter, Zugführer, Streckenmeister, Bundeswehrangehörige und Schüler. Eines ist den Männern und Frauen gemein, die sich heute wie an jedem Dienstagnachmittag im alten Lokschuppen am Rheinsberger Bahnhof versammelt haben. Sie sind verliebt in alles, was auf Bahnschienen fährt. Insbesondere die sonst kaum noch oder schon längst nicht mehr genutzte alte Technik hat es ihnen angetan.
Begonnen hatte alles am 24. Juni 1997. Damals gründete sich der Verein Rheinsberger Bahnhof. Der Vorsitzende Udo Blankenburger erinnert sich: "Die Idee war damals bei Volkmar Hilbert und Christian Carstens entstanden." Der inzwischen verstorbene Hilbert leitete den Verein mehrere Jahre. Auch Christian Carstens, der als Vorsitzender des damaligen Wirtschaftsfördervereins Rheinsberg dessen Mitglieder zu Spenden für den neuen Bahnhofsverein motivierte, lebt nicht mehr. Nach seinem Tod wurde er zum Ehrenbürger der Stadt ernannt.
38 Fans von Loks und Technik zählt der Bahnhofsverein inzwischen. Zwei Drittel sind Männer. Carsten Hacke ist 15 Jahre alt und damit der Jüngste im Verein, Richard Erdmann mit 77 der Älteste.
An die erste eigene Modelleisenbahn unterm Weihnachtsbaum erinnern sich viele Erwachsene noch nach Jahrzehnten. Ein bisschen Wehmut und Verklärung schwingen mit, so wie stets, wenn Bilder aus Kindertagen ohne Nachdenken im Jetzt ankommen: Damals ist die Welt noch in Ordnung gewesen. Ist es jene Suche nach der guten, heilen Welt, die die Rheinsberger Eisenbahnfreunde Woche für Woche zusammenführt? Vielleicht ein wenig. Im Vordergrund stehen aber andere Motive.
Carsten Hacke, der Jüngste, beschreibt, was ihn zu den Bahnfreunden führte: "Die Eisenbahn hat mich von klein auf interessiert. Durch einen Zufall habe ich mir mit einem Kumpel mal den alten Lokschuppen angeschaut. Damals war ich zwölf Jahre alt. Seitdem arbeite ich im Verein mit. Es ist schon etwas Besonderes, daran mitzuwirken, wenn alte Sachen wieder schön werden." Die Bahn soll für ihn bald mehr als ein Hobby sein: "Ich werde mich bei der Bahn AG oder der Prignitzer Eisenbahn bewerben, um Gleisbauer oder Industriemechaniker zu werden."
In der Obhut des Vereins entwickelte sich der alte Lokschuppen zum Eisenbahn- Museum. Schautafeln an den Wänden berichten von der Geschichte des Rheinsberger Bahnhofs, aber auch von der Betriebsbahn zum Kernkraftwerk. Alte Loks und Waggons stehen auf den Gleisen. Viele Jahrzehnte haben sie auf dem Buckel. Doch sie wirken, als hätten sie eben erst die Fabrik verlassen. Noch gehört der Schuppen der Deutschen Bahn AG. Doch sie benötigt ihn längst nicht mehr. Udo Blankenburger ist bester Hoffnung, dass die langwierigen Kaufverhandlungen bis zum Monatsende zu einem glücklichen Abschluss kommen.
Am ersten Septemberwochenende jedes Jahres lädt der Verein alle Interessierten zum großen Bahnhofsfest ein. Die Besucher staunen dann über den Zustand der Loks und Waggons. Und sie können sich eine per Hand zu bedienende Fahrkartendruck-Maschine anschauen. Noch vor 20 Jahren gab es so etwas in fast jedem Bahnhof. Inzwischen ist das gute Stück zur Rarität geworden, ebenso wie die mehrfarbigen Papp-Fahrkarten, die längst durch blasse und dünne Computer-Ausdrucke ersetzt wurden.
Die meisten Fahrzeuge und Wagen haben die Eisenbahnfreunde zum Schrottpreis erworben. Umso erstaunlicher ist es, dass die 1935 gebaute Kleinlokomotive, die schon in die Schrottpresse sollte, fast wie neu aussieht. Und auch der Schienenkleinwagen mit Kran hatte längere Zeit ungenutzt gestanden, ehe ihn die Rheinsberger holten und restaurierten. Genau genommen sind es längst nicht nur Prinzenstädter, die im Verein mitmischen. Denn die Mitglieder kommen auch aus Neuruppin, Vogelsang, selbst aus dem belgischen Raeren.
Besonders stolz sind die Rheinsberger Bahnfreunde darauf, dass zu ihrer Sammlung auch ein echter Castor- Waggon aus DDR-Zeiten gehört. Er wird wahrscheinlich noch an das Kernkraftwerk erinnern, wenn es längst komplett abgebaut ist.
Zurzeit restaurieren die Bahnfans eine Fernsprech-Meldestelle, die zwischen Herzberg und Grieben stand. Sie besteht aus drei Wänden und einem Dach. Gerade so groß, dass der Lokführer sich unterstellen kann, um das Streckentelefon zu bedienen. In Zeiten drahtloser Kommunikation haben solche Anlagen ausgedient. Die Bahnfans sorgen dafür, dass sie nicht vergessen werden.
Viel hat sich der Bahnhofsverein für die kommenden Jahre vorgenommen. In Zusammenarbeit mit den Berliner Dampflok-Freunden wollen die Rheinsberger auch künftig dafür sorgen, dass Anfang September und in der Vorweihnachtszeit an jeweils einem Wochenende Dampfzüge als Attraktion zwischen Rheinsberg und Berlin verkehren. Ohne Touristen bliebe Rheinsberg zwar die interessante Architektur, das Schloss, Seen, Wälder und die Krähenberge mit ihren für Brandenburg nahezu gigantischen 117 Metern. Doch es sind erst die Besucher, mit denen die Prinzenstadt vollauf zu leben beginnt. Rheinsberg entwickelt sich seit der Wende wieder zu dem, was es war, ehe die Pseudokommunisten Westberlin ummauerten: zum wohl beliebtesten Ausflugsziel der Berliner. Ein "Zahnrad im Rheinsberger Kulturgetriebe" nennt Udo Blankenburger den Verein bescheiden. Wer selbst sehen will, was die Bahnfans jeden Dienstag ab 15 Uhr so treiben, kann sie im alten Lokschuppen auf dem Bahnhofsgelände besuchen. Vielleicht wird mehr daraus. Mal sehen.
Holger Rudolph

Ruppiner Anzeiger, 6.9.04
Mit viel Liebe zum Detail
Sechstes Rheinsberger Bahnhofsfest lockte wieder viele Schaulustige und Eisenbahnliebhaber
RHEINSBERG. Auch dieses Jahr zog das inzwischen traditionelle Rheinsberger Bahnhofsfest wieder viele Schaulustige an. Eine Dampflokomotive aus dem Jahr 1952 und Fahrten zum stillgelegten Kernkraftwerk sorgten dafür, dass niemandem langweilig wurde.
Eisenbahnfreunde sind neugierig und exakt. Sie fotografieren fast alles, was nur annähernd wie eine Eisenbahn aussieht und suchen nach den kleinsten Details. So zum Beispiel auch nach einem von über 30.000 Ablassventilen der 52er Dampflok. Da traf es sich gut, dass so ein Urgetüm auch in Rheinsberg zu bestaunen war.
Die Arbeitsgemeinschaft Rheinsberger Bahnhof und der Heimatverein Rheinsberger Seenkette hatten am Wochenende zum sechsten Bahnhofsfest geladen. Dieses wurde 1999, anlässlich des 100-jährigen Bestehens der Bahnverbindung Rheinsberg - Lichtenberg, erstmals gefeiert. Inzwischen gehört es zu einem der etablierten Bahnfeste in der Region. Die 37 Mitglieder des Bahnhofvereins zeigten einmal mehr, was unter der so genannten Liebe zum Detail zu verstehen ist. $o konnten sich die Besucher im alten Lokschuppen ein Bild von der hundertjährigen Eisenbahngeschichte rund um Rheinsberg machen. Mit viel Mühe wurde aber auch veranschaulicht, was sich in den vergangenen Jahrzehnten auf den Schienen Deutschlands getan hat. Die Neuerungen zeigen sich zum Beispiel an den unterschiedlichen Gleisausführungen. Waren diese vor 50 Jahren knapp halb so stark im Durchmesser, so müssen sie heute in Material und Beschaffenheit Zügen mit einer Geschwindigkeit von mehr als 250 Kilometer pro Stunde standhalten. Kaum vorstellbar erscheint ein aus DDR-Zeiten verbliebener Fahrkartenschalter, in dem die Belege noch von Hand ausgeschnitten und abgestempelt wurden. "Früher war nicht immer aIles schlecht. Trotz der heute Tempo-120-Zugverbindung von Rheinsberg über Neuruppin nach Berlin, war das Zugfahren vor 30 Jahren billiger, unkomplizierter und im Falle der Bahnverbindung Rheinsberg-Oranienburg auch schneller", erzählte Richard Erdmann. Der 77-jährige Eisenbahnfan fuhr zu DDR-Zeiten 32 Jahre als Heizer auf den verschiedensten Dampfloks und zählt es nun zu seiner Pflicht, ein Stück weit Eisenbahngeschichte aufrecht zu erhalten. Die Besucher hatten an diesem Wochenende die Möglichkeit, mit einer Hebeldraisine zu fahren, was, wie Besucher Heinz Schlüter feststellte, ganz schön auf die Arme geht. Zudem konnte mit einer Ferkeltaxe ein Ausflug zum zehn Kilometer entfernten Kernkraftwerk unternommen werden. Wenn man bei den heißen Temperaturen jedoch lieber vor Ort bleiben wollte, so warteten dort Live-Musik sowie Kaffee und Kuchen. Nach zunächst sehr zurückhaltener Resonanz am Samstag kamen am Sonntag wesentlich mehr Gäste auf das Bahnhofsgelände. Grund dafür war vermutlich die aus Berlin angefahrene Dampflokomotive, die mit lautem Getöse in den Bahnhof einfuhr. Neugierig liefen die Besucher um das knapp 20 Meter lange Monstrum. Lokomotivführer Mathias Holm und Heizer Frank Rust, die sonst für die Deutsche Bahn arbeiten, beteuerten, dass es nichts besseres als solch eine Dampflok geben könne.
Bastian Tschuschke

MAZ (Ruppiner Tageblatt), 6.9.04
Bitte alles aussteigen
Sechstes Rheinsberger Bahnhofsfest: Hunderte Bahnfans erkunden Bahngeschichte
Hunderte Passagiere der Regionalexpress-Linie 6 steuern ihn werktäglich an - steigen allerdings in Velten oder Neuruppin aus. Bis zur Endstation "Rheinsberg/ Mark - bitte in Fahrtrichtung rechts aussteigen" schaffen es nur die wenigsten Fahrgäste. Grund genug, den Haltepunkt am Südrand der Stadt ein Wochenende lang ausgiebig zu feiern: Während des sechsten Rheinsberger Bahnhofsfestes haben hunderte Bahnliebhaber Gleisanlage und Lokschuppen inspiziert - zu Fuß oder schwitzend auf der Draisine. Wer sich im Sonnenschein nach einem Badesee sehnt, ist ebenfalls auf dem richtigen Weg: Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Rheinsberger Bahnhof haben die Strecke in Richtung Stechlinsee befahrbar gemacht. Mit einer Ferkeltaxe absolvieren stündlich Ausflügler die 22-minütige Fahrt - bislang ein seltenes Ereignis, schließlich dienen die Gleise momentan zum Abtransport einzelner Bauteile des Kernkraftwerks. Wer einen Aktiv-Urlaub bevorzugt, ist auf dem Abstellgleis an der richtigen Adresse: Hier halten die Rheinsberger Bahnhofsfreunde ihre Draisine bereit. 500 Meter führt das Gleis in Richtung Stadtausgang, dann wird umgedreht. AlIemal genug Wegstrecke, um sich für die beschauliche Art des Bahnfahrens zu begeistern: "Echt gemütlich" meint etwa der achtjährige Leon aus Berlin-Kreuzberg.
Kein Wunder, er darf beinebaumelnd die Landschaft genießen. Papa Matthias Wegner scheint die Fahrt ebenfalls gefallen zu haben - allerdings bleibt ein hochgestreckter Daumen der einzige Kommentar des atemlosen Mannes.
Abkühlung finden Vater und Sohn im schattigen Lokschuppen: Hier haben die knapp 40 Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft die Rheinsberger Eisenbahngeschichte minutiös rekonstruiert, alte Fahrpläne und Schwarzweiß-Fotos beweisen, dass der Rheinsberger Bahnhof nicht immer Endstation war. Ein großes Kapitel widmet sich etwa der Strecke nach Flecken Zechlin: "Eine der landschaftlich tollsten Strecken überhaupt, gar nicht mit Gold aufzuwiegen", schwärmt der AG-Vorsitzende Udo Blankenburger. Selbst befahren konnte der Rheinsberger die Gleise nie - die gingen nach Kriegsende als Reparationszahlungen an die Sowjetunion. Dafür fährt Udo Blankenburger an fast jedem Arbeitstag im Rheinsberger Bahnhof ein - als Zugbegleiter im Regionalexpress nach Berlin. Es sei eine hübsche Strecke, nur: "In Neuruppin steigt fast alles aus. Bis dort ist der Regionalexpress hui, bis Rheinsberg aber pfui. Wer drin bleibt, fragt sich: ,Was, noch eine Stunde bis Rheinsberg?'" Da kann Rheinsbergs Bahnhof noch so hübsch sein: "Bei mehr als zwei Stunden Fahrt spazieren die Leute lieber durch Neuruppin."
Tobias Felsch

MAZ (Ruppiner Tageblatt), 17.9.04
Bus als Konkurrenz zur Bahn
Rheinsberger Abgeordnete sind vom Kreis um ihre Meinung gefragt
RHEINSBERG. Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Rheinsberger Bahnhof sehen in der Einrichtung einer Buslinie von Rheinsberg über Lindow nach Gransee wenig Sinn. „Die Politik sollte eher dafür sorgen, dass die bestehende Bahnstrecke von Rheinsberg über Herzberg nach Löwenberg schneller gemacht wird", sagt Udo Blankenburger.
Der Vereinsvorsitzende reagiert damit auf einen Vorschlag der FDP-Fraktion des Kreistages, eine solche Buslinie einzurichten (die MAZ berichtete). Aus Sicht von Blankenburger würde eine solche Buslinie wenig Vorteile bringen und sich auch nicht rechnen. Bereits jetzt sei man unter Benutzung der Regionalexpress-Strecke über Herzberg-Löwenberg 30 Minuten schneller in Berlin als von Rheinsberg über Neuruppin. „Ein Nachteil ist, dass die Züge nur mit 60 Stundenkilometern auf der Strecke unterwegs sind", erklärt Blankenburger. Allerdings würde bereits an den Voraussetzungen gearbeitet, das Tempo auf 80 Stundenkilometer erhöhen zu können. Blankenburger und seine Vereinsmitglieder befürchten, dass die Strecke eines Tages unrentabel wird, wenn immer mehr auf den Busverkehr gesetzt wird. Das würde unweigerlich zum Verlust von Arbeitsplätzen führen. Außerdem wären Investitionen der Bahn in den Gleiskörper, in Schranken- und Signalanlagen sowie Leit- und Regeltechnik in den Sand gesetzt.
Rheinsbergs Bürgermeister Manfred Richter sieht das genauso. „Wenn die Geschwindigkeit erhöht wird, würde das Bahnfahren noch attraktiver werden", meint Richter. Die Stadt ist vom Landkreis aufgefordert, sich mit dem Problem zu beschäftigen. In dem Schreiben wird von einem „gravierenden Mobilitätsvorteil" für Lindow und Rheinsberg gesprochen.
Jürgen Rammelt

MAZ (Ruppiner Tageblatt), 9.12.04
Bahnfahrerin aus Passion
Stadtschreiberin Brigitte Struzyk las zum Abschied vor vollem Haus
RHEINSBERG. "Es ist höchste Eisenbahn" heißt der Titel des "Rheinsberger Bogens", der nach jedem Stadtschreiberaufenthalt herausgegeben wird. Diesmal hat Brigitte Struzyk, Rheinsbergs scheidende Stadtschreiberin, ein spannendes und informatives Buch hinterlassen, in dem über die Eisenbahnstrecke nach Rheinsberg, über Fahrradtouren auf einem ehemaligen Bahndamm und Begegnungen mit Eisenbahnern berichtet wird. Zur Abschiedslesung am Dienstag im Kaminzimmer des Marstalls reichen die Stühle nicht aus. Doch Peter Böthig, dem Leiter des Kurt-Tucholsky-Museums gelingt es, noch einige Sitzgelegenheiten aufzutreiben, sodass keiner der Besucher stehen muss.
Struzyk erzählt zu Beginn ihrer Lesung den Anwesenden, dass sie eine passionierte Bahn- und Radfahrerin ist. Das sei auch der Grund, dass sie ihre Erlebnisse aus dem Zug aufgeschrieben hat. Natürlich beginnt auch ihre Geschichte wie die von Ciaire und Wölfchen in Tucholskys „Rheinsberg. Ein Bilderbuch für Verliebte".
Doch die Autorin belässt es nicht nur bei historischen Rückblicken und Schilderungen, wie romantisch früher eine Zugfahrt von Berlin über Löwenberg nach Rheinsberg war. Es sind vor allem eigene Beobachtungen und Erfahrungen, die Brigitte Struzyk bei ihren Fahrten gesammelt und aufgeschrieben hat.
Dabei schildert sie die heutige Eisenbahnromantik genauso treffend wie die verlassenen und heruntergekommenen Bahnhöfe oder neuartigen „Outdoor-Möbel" und „Mini-Offenställe für Menschen" auf den Bahnsteigen zwischen Oranienburg und Rheinsberg. Doch damit nicht genug. Brigitte Struzyk hat sich mit dem Fahrrad auch auf die Strecke begeben, die ab 1928 von Rheinsberg nach Flecken Zechlin führte. Vorbei am Bahnhof Linow findet sie den Weg äußerst romantisch.
Gespräche hat Brigitte Struzyk auch mit Mitgliedern der Arbeitsgemeinschaft Rheinsberger Bahnhof geführt. Dabei spielte auch die Bahnstrecke zum Kernkraftwerk eine Rolle. Struzyk findet die Idee, dort eine Draisinenstrecke einzurichten, gar nicht übel. Wohl wissend, dass die Näturschützer wegen der Adler etwas dagegen haben, überlässt sie jedoch die Auseinandersetzung darüber den Rheinsbergern.
Jürgen Rammelt